Mittwoch, 15. Dezember 2010

3 Wochen allein

Hallo meine Lieben!

Ich bin jetzt nun schon über drei Wochen alleine unterwegs und habe einiges zu berichten. Ich war nicht die ganze Zeit alleine, da ich rein zufällig zweimal Leute aus meinem Studentenappartement in Auckland getroffen habe (in Dunedin und Queenstown) und mit denen dann ein bisschen rumhing.

Nachdem ich Christina und Co. in Christchurch am Flughafen abgesetzt habe, habe ich zuerst noch zwei Tage dort bei Bekannten verbracht und einen auf gemütlich gemacht. Danach gings los Richtung Mt. Cook und Tasman Glacier, vorbei am Lake Tekapo (himmlisch blau) und Lake Pukaki, wo ich schwimmen gegangen bin.


Lake Tekapo

Auf dem Weg zum Hooker Valley Glacier mit Blick auf Mt. Cook (höchster Berg Neuseelands)

Weiter gings nach Dunedin und auf dem Weg dahin sind mir verschiedene Tiere begegnet, die man sonst nur im Zoo sieht. So bin ich zum Beispiel von einem Seelöwen gejagt worden (gut, dass die nicht so gut klettern können), bin Yellow Eyed Penguins begegnet und Robben waren da auch überall auf dem Weg Richtung Süden. Dunedin ist eine nette kleine Stadt mit ein paar Sehenswürdigkeiten und vielen Tieren auf der Halbinsel nebenan, wie zum Beispiel Albatrossen. Von hier aus gings zum südlichsten Punkt der Südinsel, Slope Point. Diese Gegend, genannt Catlins, ist touristisch weniger überlaufen und es gab viele Spots zum Übernachten. Nach einem kurzen Abstecher nach Invercargill (Auftanken und Lebensmittel einkaufen, viel mehr gibts da nicht zu sehen) ging die Fahrt ins Fjordland, zum größten Nationalpark Neuseelands. Dort verbrachte ich insgesamt eine Woche und ich hätte es auch noch leicht ein paar Tage länger ausgehalten weil es einfach so traumhaft dort war.


Blick auf Oamaru an der Ostküste


Die steilste Straße der Welt in Dunedin (Guinness Buch der Rekorde)


Bierprobe nach der Speight's Brauereibesichtigung in Dunedin


Wald an der Südküste, vom Wind geformt (ja, die wachsen wirklich so)


Ich auf Bluff Point mit herrlicher Aussicht auf Lake Hauroko

Von meiner Zeit im Fjordland gibt es zwei Dinge hervorzuheben. Erstens die Fahrt zum Milford Sound, bei der es zwar geregnet hat, es aber trotzdem wunderschön war. Zweitens der Kepler Track, einer der Great Walks NZ. Er ging 3 Tage, 52km von Te Anau aus und war wie eine Flucht von der Zivilisation. Ich habe in 2 Hütten übernachtet und dabei 1600 Höhenmeter überwunden, Wasserfälle und Höhlen besichtigt. Das war schon ziemlich anstrengend und ich hab auch nen netten Muskelkater davongetragen ;-)


Milford Sound (die Schönheit ist in Bildern leider nicht zu übertragen)


Kepler Track Tag 1 (noch vollbepackt und voller Power)


Kepler Track Tag 2 (Auf dem Gipfel von Mt. Luxmore, 1472m)


Kepler Track Tag 3 (netter Platz für eine Brotzeit)

Nach einer Bootsfahrt über den Lake Manapouri gings weiter nach Queenstown, um das Partyleben nicht einschlafen zu lassen und um ein paar Adrenalinkicks zu erleben. Um einen Punkt auf meiner "To Do - Liste" abzuhaken habe ich mich den Nevis Bungy hinabgestürtzt. Von einer Platform 134m über dem Boden aus einer Gondel raus gings senkrecht abwärts. Selbst beim Schreiben dieser Worte bekomme ich dieses Feeling wieder zu spüren :-)
Die zweite Aktivität war die größte Schaukel der Welt, Nevis Swing. Dabei gings mit einem Freien Fall aus 70m los und man schwingt 300 Meter ins Tal hinaus. Cool!!!


Nevis Bungy 134m (der kleine Punkt, der gerade springt, bin ich)


Nevis Swing 300m (kopfüber gings nach unten)

So, das wars mal wieder von mir. Meine weitere Reise wird mich die Westküste hinauf bringen, wo es natürlich auch wieder viel zu erleben gibt.

Liebe Grüße an alle Leute daheim,
euer Domme

Mittwoch, 24. November 2010

2 1/2 Wochen Rundreise mit Christina, Sonja und Peter

Hallo alle miteinander!

Nach mehr als einem Monat gibt es wieder was von mir zu hören. Ich bin seit dem 11. November mit meinem Studium in Auckland fertig und seit diesem Tag auch unterwegs. Die ersten zweieinhalb Wochen gemeinsam mit Christina, Sonja und Peter waren teilweise anstrengend, da wir in dieser Zeit natürlich viel unterwegs waren, aber auch immer traumhaft, wenn man durch die Landschaft tourt.

Unsere Stationen auf der Nordinsel waren Auckland (die ersten vier Tage, Skytower, Waiheke Island, usw.), Coromandel Peninsula (Hot Water Beaches und Cathedral Cove), Rotorua (Hot Pools und Mud Pools), Murupara (Waterrafting auf dem Rangitaiki River), Lake Taupo, Tongariro National Park (Bergwanderung auf den Schicksalsberg aus Herr der Ringe, 8 Stunden, sehr anstrengend), Whanganui National Park und Wellington (Te Papa, Hafen, Cable Car, usw.)


Waiheke Island


Auf dem Sky Tower, dem höchsten Turm auf der Südhalbkugel


Rafting auf dem Rangitaiki River


Wanderung auf den Mt. Ngauruhoe (Ja, wir waren wirklich da oben auf dem Schicksalsberg)


Aussicht auf Wellington und die Cable Car Bahn


Am 18. November gings dann per Fähre auf die Südinsel, wo wir in Picton ankamen. Nach einem Halben Tag am Strand in einer abgelegenen Bucht fuhren wir weiter nach St. Arnaud zum Lake Rotoiti, wo es Aale in freier Wildbahn zu sehen gab. Weitere Stationen waren eine Robbenkolonie nahe Westport, die Pancake Rocks, der Arthur's Pass (Wanderung zu den Devils Punchbowl Waterfalls und einer Höhle) und die Weiterfahrt nach Christchurch. Dort haben wir unsere letzten drei gemeinsamen Tage verbracht und die Stadt und das Umland erkundet. In Christchurch sind wir mit einer alten Tram und mit einer Gondel wie in Venedig auf dem Avon River gefahren. Nach einer Erholung im Hagley Park und in den Botanischen Gärten gings abends noch zum Indisch Essen. Am letzten Tag stand die Banks Peninsula auf dem Program. Nach einer wunderschönen Fahrt auf dem Kamm und Muschelsuchen in der Pigeon Bay gabs einen verdienten Kaffee in Akaroa am Hafen.


Gruppenfoto vor Lake Rotoiti


Pancake Rocks


Drei nasse Wanderer vor den Devils Punchbowl Falls


Christina und ich vor dem Eingang zum Cave Stream Scenic Reserve


Botanischer Garten in Christchurch

Wir alle hatten eine wunderbare Zeit zusammen aber jetzt bin ich dann bis Mitte Februar allein unterwegs. Außerdem wird es von mir jetzt öfters Nachrichten geben, da ich jetzt beim herumreisen ja wieder mehr Zeit habe.

Bis Februar,
euer Domme

Samstag, 9. Oktober 2010

3 kurze Statusmeldungen

Hallo alle miteinander!

Hatte wieder ein paar kurze Tagesausflüge. Der erste ging nach Westen zum Whatipu Beach. Schwarzer Sand und Höhlen erwarteten uns dort. Nach dem wir eine Weile am Strand spazieren gegangen sind, haben wir uns sportlich betätigt und sind die Sanddünen heruntergesprungen.





Nächstes Wochenende, nächster Trip: Surfen am Pakiri Beach.

Heute wollte ich mich das erste Mal aufs Surfbrett wagen, was jedoch schief ging, weil wir dort keinen Laden fanden, der Surfbretter verleiht :-(
So schlimm war das dann doch wieder nicht, denn wir haben uns einfach einen gemütlichen Nachmittag am Strand gemacht und sind in den noch etwas frischen Pazifik gesprungen




Am Mittwoch wurde mein Mitbewohner 21, was für Leute aus den USA der wahrscheinlich wichtigste Geburtstag ist. Also gab es erst mal nen Humpen ( ca. 2 1/2 Liter Bier) auf Ex für das Geburtstagskind und anschließend ging die Party in unserem Apartment weiter bevor wir zur Queen Street weitergezogen sind.



Gestern war der Abschlussdinner für unser Wohnheim an der Reihe. Das Motto war "Off the Big Screen" und da bot es sich bei der Länge meines Haares an, als Ace Ventura aufzutreten. Das Essen war gigantisch. Es gab Seafood als Vorspeise und tonnenweise Fleisch, Gemüse, Reis , Nudeln, Salate und eine Band, die uns den Abend über unterhielt und uns zum Tanzen brachte.




Macht's gut! Euer Domme

Sonntag, 12. September 2010

Springbreak part 2

Und nächste!!!
Weiter gings am Donnerstag Richtung Coromandel-Halbinsel. Diesmal nur mein WG-Kollege Ryan und ich. Noch geschwächt vom Vorabend, an dem mal wieder Aucklands Nachtleben angesagt war, fuhren wir die Westküste entlang bis wir Coromandel Town erreichten. Leider gab es dort keinen Campingplatz, deshalb gings in totaler Dunkelheit 30 km weiter zur Ostküste, um in der Waikawau Bay (siehe erstes Bild) zu übernachten. Diese Strecke entpuppte sich als Kies- und Schotterpiste und war mit Serpentinen und Haarnadelkurven gespickt. War alles ziemlich abenteuerlich!

Nachts konnten wir dann schlecht schlafen, da in der Nähe eine große Schafherde eingezäunt war und leider eines dieser sonst so liebevollen Tiere ausgebüchst war um neben unserem Auto zu essen und andauernd MÄÄÄÄÄÄHHH zu schreien.



Tag 2:
Zurück nach Coromandel Town über eine weitere Kiesstraße und von dort nach Whitianga über die Road 309 (natürlich wieder Kies und Schotter) vorbei an den Waiau Falls (Bild) in Richtung Hot Water Beaches. Dort buddelt man sich ein Loch in den Sand um die darunterliegenden heißen Quellen zu nutzen. Anschließend gings noch zu Cathedral Cove, ein Tunnel im Gestein an einem der schönsten Strände NZ. Dabei haben wir vier Dänen und eine Deutsche aus unserem Wohnheim getroffen und sind die nächsten zwei Tage mit denen herumgereist.





Tag 3:
Weiter gings mit drei Vans Richtung Bay of Plenty. Dort erreichten wir Mount Maunganui und sind um den Berg herum und am Strand entlanggejoggt um mal wieder was für unsere Fitness zu tun. Schon ganz außer Puste gings dann noch auf den 232m hohen Berg hinauf, um danach in die Hot Pools am Fuße des Berges zu liegen und mal wieder ne heiße Dusche zu haben. Für den Abend hatten wir einen Kajaktrip gebucht. In Tandem-Kajaks gings in völliger Dunkelheit und nur mit Stirnlampen bewaffnet vom McLaren-See zu Schluchten, in denen Glowworms leben. Es war fantastisch. Alles war finster bis auf die Wände, an denen Tausende dieser Tiere hingen. Es sah aus wie ein Sternenhimmel an einer vertikalen Wand.




Tag 4:
Zusammen mit Ryan gings zurück nach Auckland. Die restlichen zwei Vans sind nach Rotorua gefahren, aber dafür hab ich ja noch viel Zeit nach dem Studium. Haben noch einen kurzen Stopp an Wasserfällen eingelegt und machen uns jetzt wieder an die Arbeit, um das Semester erfolgreich abzuschließen.




Das wars vorerst für die nächsten Wochen mit herumreisen. Freu mich schon auf die nächste Tour, dann mit Christina (Juhu!!!), Sonja und Peter, die mich Anfang November besuchen kommen.

Grüße,
euer Kiwi

Mittwoch, 8. September 2010

The good times continue

Hi!

Zuerst einmal möchte ich sagen, dass wir Gottseidank von dem Erdbeben auf der Südinsel verschont geblieben sind und auch den Kommilitonen, die zu dieser Zeit in Christchurch waren gut geht. Müsst euch also keine Sorgen machen.

Die erste Springbreaktour ging gestern zuende. Ryan, Simone, Enrique und ich haben einen dreitägigen Ausflug nach Norden gemacht und dabei 1100 km abgespult.

Los gings am Montag. Ziel war Paihia in der Bay of Islands. Auf unserem Weg dorthin haben wir die Westküste abgefahren und dabei Buchten, Regenwälder und den größten Kauri-Baum in NZ passiert. Dabei haben wir seelöwen in freier Wildbahn getroffen. Eine ganze Familie, Mutter und drei Kinder. War der Wahnsinn. Abends haben wir in Paihia in einem Hostel übernachtet, um am nächsten Morgen eine Bootstour zum "Hole in the Rock" zu unternehmen.





Die See war stürmisch an diesem Tag, was nicht alle Passagiere auf dem Boot gut fanden. Manche fanden ihr Frühstück in einer Tüte wieder :-) Eigentlich wollten wir mit Delfinen schwimmen aber erstens haben wir leider keine gesehen und außerdem war das Meer zu stürmisch, so dass es zu gefährlich gewesen wäre.





Nachmittags gings dann weiter zu Cape Reinga, der nördlichste Punkt Neuseelands, der erschlossen ist. Dort haben wir in einer wünderschönen Bucht gecampt, um am nächsten Morgen früh aufzustehen und den Sonnenaufgang zu genießen. Leider schüttete es unaufhörlich so dass wir die Zeit zum Ausschlafen genutzt haben. Am Cape Reinga stoßen der Pazifik und die Tasman Sea zusammen und es war sehr stürmisch (ca 90 km/h Wind) aber es war trotzdem unvergesslich!




Danach ging es den 90 Mile Beach entlang. Es ist ein Highway, der nur aus Sand besteht. Man muss die Ebbe abwarten, um dann mit 100 kmh direkt am Wasser entlang zu brausen. Ich war überwältigt, hab so ein Abenteuer noch nie miterlebt und bin noch immer ganz Feuer und Flamme für diesen wundervollen Strand. Sind ca ne dreiviertel Stunde gefahren bis wir den südlichsten Part erreicht hatten. Ich hoffe, ihr könnt solch eine Erfahrung auch mal machen.





Danach gings die Ostküste entlang wieder nach Auckland zurück und drei unvergessliche Tage, die Vorfreude auf mehr machen, liegen hinter uns.

Samstag, 21. August 2010

PIHA Beach

Hallo zusammen,

heute bin ich in meinem Vorhaben nach Neuseeland zu kommen wieder mal bestätigt worden. Wenn jemand einen der besten Surferstrände sucht, ist er bei Piha richtig. Es liegt eine Autostunde westlich von Auckland entfernt und ist auf alle Fälle eine Reise wert. Sobald man aus der Stadt heraus ist, fährt man durch regenwaldähnliche Gebiete auf und ab und erreicht schließlich diesen kleinen Ort.



Hier erwartet einen Felsen zum Wandern und Klettern und natürlich auch ein bisschen die Füße ins Wasser hängen. Eigentlich möchte ich gar nicht zu viel erzählen.

Schaut euch einfach die Bilder an und freut euch mit mir!!!