Weiter gings am Donnerstag Richtung Coromandel-Halbinsel. Diesmal nur mein WG-Kollege Ryan und ich. Noch geschwächt vom Vorabend, an dem mal wieder Aucklands Nachtleben angesagt war, fuhren wir die Westküste entlang bis wir Coromandel Town erreichten. Leider gab es dort keinen Campingplatz, deshalb gings in totaler Dunkelheit 30 km weiter zur Ostküste, um in der Waikawau Bay (siehe erstes Bild) zu übernachten. Diese Strecke entpuppte sich als Kies- und Schotterpiste und war mit Serpentinen und Haarnadelkurven gespickt. War alles ziemlich abenteuerlich!
Nachts konnten wir dann schlecht schlafen, da in der Nähe eine große Schafherde eingezäunt war und leider eines dieser sonst so liebevollen Tiere ausgebüchst war um neben unserem Auto zu essen und andauernd MÄÄÄÄÄÄHHH zu schreien.
Tag 2:
Zurück nach Coromandel Town über eine weitere Kiesstraße und von dort nach Whitianga über die Road 309 (natürlich wieder Kies und Schotter) vorbei an den Waiau Falls (Bild) in Richtung Hot Water Beaches. Dort buddelt man sich ein Loch in den Sand um die darunterliegenden heißen Quellen zu nutzen. Anschließend gings noch zu Cathedral Cove, ein Tunnel im Gestein an einem der schönsten Strände NZ. Dabei haben wir vier Dänen und eine Deutsche aus unserem Wohnheim getroffen und sind die nächsten zwei Tage mit denen herumgereist.
Tag 3:
Weiter gings mit drei Vans Richtung Bay of Plenty. Dort erreichten wir Mount Maunganui und sind um den Berg herum und am Strand entlanggejoggt um mal wieder was für unsere Fitness zu tun. Schon ganz außer Puste gings dann noch auf den 232m hohen Berg hinauf, um danach in die Hot Pools am Fuße des Berges zu liegen und mal wieder ne heiße Dusche zu haben. Für den Abend hatten wir einen Kajaktrip gebucht. In Tandem-Kajaks gings in völliger Dunkelheit und nur mit Stirnlampen bewaffnet vom McLaren-See zu Schluchten, in denen Glowworms leben. Es war fantastisch. Alles war finster bis auf die Wände, an denen Tausende dieser Tiere hingen. Es sah aus wie ein Sternenhimmel an einer vertikalen Wand.
Tag 4:
Zusammen mit Ryan gings zurück nach Auckland. Die restlichen zwei Vans sind nach Rotorua gefahren, aber dafür hab ich ja noch viel Zeit nach dem Studium. Haben noch einen kurzen Stopp an Wasserfällen eingelegt und machen uns jetzt wieder an die Arbeit, um das Semester erfolgreich abzuschließen.
Das wars vorerst für die nächsten Wochen mit herumreisen. Freu mich schon auf die nächste Tour, dann mit Christina (Juhu!!!), Sonja und Peter, die mich Anfang November besuchen kommen.
Grüße,
euer Kiwi
Hallo Dominik
AntwortenLöschenSchön ist s in Neuseeland, da sehe ich an Deinen schönen Bildern und laut Deinen Berichten eine Reise Wert. Auf unserer Reise durch Europa haben wir auch Neuseeländer getroffen, die uns vorgeschwärmt haben, wie schön es ist dort zu radeln, also wenn Euer Auto mal wieder nicht mag, dann kauft doch einfach Fahrräder, da wird keine Batterie leer und für die Fitness ists auch gut. hiiii!!! Bis Dein Semester vorbei ist hast Du ja schon Alles gesehen, soviel wie Ihr unterwegs seid. Dann kannst Du ja mit Christina noch nach Ausstralien oder Tasmanien wechseln. Die Hawanger wünschen dir weiterhin soviel Spaß und Freude an dem Aufenthalt, wie du jetzt schon hattest.
stimmt nicht
AntwortenLöschenMartin hat gesagt...
Servus Domme nun schaff ich es doch endlich mal dir nen Gruß da zu lassen sorry dafür! Wie man sieht gehts dir nicht so schlecht ich beneide dich um diese Reise aber vielleicht schaff ich es ja auch noch irgendwann mal nach NZ! Hoff du hast die Möglichkeiten alles mitzunehmen auf was du bock hast, was bisher aber danach ausschaut!!! Geile Bilder (a propos geile Abschiedsparty war echt ein lässiges Fest!)! Ansonsten hier is mehr oder weniger alles beim alten verpasst also nicht allzu viel!
Machs mal gut bzw. lass es dir gut gehen aber da hab ich keine bedenken!
Ich weiß noch nich ob ichs nochmal auf deinen Blog schaff bis du wieder hier bist, falls nich sei mir nicht böse ich schau was sich machen lässt!
Bis bald in alter Frische!!!
MfG Martin