Sonntag, 12. September 2010

Springbreak part 2

Und nächste!!!
Weiter gings am Donnerstag Richtung Coromandel-Halbinsel. Diesmal nur mein WG-Kollege Ryan und ich. Noch geschwächt vom Vorabend, an dem mal wieder Aucklands Nachtleben angesagt war, fuhren wir die Westküste entlang bis wir Coromandel Town erreichten. Leider gab es dort keinen Campingplatz, deshalb gings in totaler Dunkelheit 30 km weiter zur Ostküste, um in der Waikawau Bay (siehe erstes Bild) zu übernachten. Diese Strecke entpuppte sich als Kies- und Schotterpiste und war mit Serpentinen und Haarnadelkurven gespickt. War alles ziemlich abenteuerlich!

Nachts konnten wir dann schlecht schlafen, da in der Nähe eine große Schafherde eingezäunt war und leider eines dieser sonst so liebevollen Tiere ausgebüchst war um neben unserem Auto zu essen und andauernd MÄÄÄÄÄÄHHH zu schreien.



Tag 2:
Zurück nach Coromandel Town über eine weitere Kiesstraße und von dort nach Whitianga über die Road 309 (natürlich wieder Kies und Schotter) vorbei an den Waiau Falls (Bild) in Richtung Hot Water Beaches. Dort buddelt man sich ein Loch in den Sand um die darunterliegenden heißen Quellen zu nutzen. Anschließend gings noch zu Cathedral Cove, ein Tunnel im Gestein an einem der schönsten Strände NZ. Dabei haben wir vier Dänen und eine Deutsche aus unserem Wohnheim getroffen und sind die nächsten zwei Tage mit denen herumgereist.





Tag 3:
Weiter gings mit drei Vans Richtung Bay of Plenty. Dort erreichten wir Mount Maunganui und sind um den Berg herum und am Strand entlanggejoggt um mal wieder was für unsere Fitness zu tun. Schon ganz außer Puste gings dann noch auf den 232m hohen Berg hinauf, um danach in die Hot Pools am Fuße des Berges zu liegen und mal wieder ne heiße Dusche zu haben. Für den Abend hatten wir einen Kajaktrip gebucht. In Tandem-Kajaks gings in völliger Dunkelheit und nur mit Stirnlampen bewaffnet vom McLaren-See zu Schluchten, in denen Glowworms leben. Es war fantastisch. Alles war finster bis auf die Wände, an denen Tausende dieser Tiere hingen. Es sah aus wie ein Sternenhimmel an einer vertikalen Wand.




Tag 4:
Zusammen mit Ryan gings zurück nach Auckland. Die restlichen zwei Vans sind nach Rotorua gefahren, aber dafür hab ich ja noch viel Zeit nach dem Studium. Haben noch einen kurzen Stopp an Wasserfällen eingelegt und machen uns jetzt wieder an die Arbeit, um das Semester erfolgreich abzuschließen.




Das wars vorerst für die nächsten Wochen mit herumreisen. Freu mich schon auf die nächste Tour, dann mit Christina (Juhu!!!), Sonja und Peter, die mich Anfang November besuchen kommen.

Grüße,
euer Kiwi

Mittwoch, 8. September 2010

The good times continue

Hi!

Zuerst einmal möchte ich sagen, dass wir Gottseidank von dem Erdbeben auf der Südinsel verschont geblieben sind und auch den Kommilitonen, die zu dieser Zeit in Christchurch waren gut geht. Müsst euch also keine Sorgen machen.

Die erste Springbreaktour ging gestern zuende. Ryan, Simone, Enrique und ich haben einen dreitägigen Ausflug nach Norden gemacht und dabei 1100 km abgespult.

Los gings am Montag. Ziel war Paihia in der Bay of Islands. Auf unserem Weg dorthin haben wir die Westküste abgefahren und dabei Buchten, Regenwälder und den größten Kauri-Baum in NZ passiert. Dabei haben wir seelöwen in freier Wildbahn getroffen. Eine ganze Familie, Mutter und drei Kinder. War der Wahnsinn. Abends haben wir in Paihia in einem Hostel übernachtet, um am nächsten Morgen eine Bootstour zum "Hole in the Rock" zu unternehmen.





Die See war stürmisch an diesem Tag, was nicht alle Passagiere auf dem Boot gut fanden. Manche fanden ihr Frühstück in einer Tüte wieder :-) Eigentlich wollten wir mit Delfinen schwimmen aber erstens haben wir leider keine gesehen und außerdem war das Meer zu stürmisch, so dass es zu gefährlich gewesen wäre.





Nachmittags gings dann weiter zu Cape Reinga, der nördlichste Punkt Neuseelands, der erschlossen ist. Dort haben wir in einer wünderschönen Bucht gecampt, um am nächsten Morgen früh aufzustehen und den Sonnenaufgang zu genießen. Leider schüttete es unaufhörlich so dass wir die Zeit zum Ausschlafen genutzt haben. Am Cape Reinga stoßen der Pazifik und die Tasman Sea zusammen und es war sehr stürmisch (ca 90 km/h Wind) aber es war trotzdem unvergesslich!




Danach ging es den 90 Mile Beach entlang. Es ist ein Highway, der nur aus Sand besteht. Man muss die Ebbe abwarten, um dann mit 100 kmh direkt am Wasser entlang zu brausen. Ich war überwältigt, hab so ein Abenteuer noch nie miterlebt und bin noch immer ganz Feuer und Flamme für diesen wundervollen Strand. Sind ca ne dreiviertel Stunde gefahren bis wir den südlichsten Part erreicht hatten. Ich hoffe, ihr könnt solch eine Erfahrung auch mal machen.





Danach gings die Ostküste entlang wieder nach Auckland zurück und drei unvergessliche Tage, die Vorfreude auf mehr machen, liegen hinter uns.