Mittwoch, 8. September 2010

The good times continue

Hi!

Zuerst einmal möchte ich sagen, dass wir Gottseidank von dem Erdbeben auf der Südinsel verschont geblieben sind und auch den Kommilitonen, die zu dieser Zeit in Christchurch waren gut geht. Müsst euch also keine Sorgen machen.

Die erste Springbreaktour ging gestern zuende. Ryan, Simone, Enrique und ich haben einen dreitägigen Ausflug nach Norden gemacht und dabei 1100 km abgespult.

Los gings am Montag. Ziel war Paihia in der Bay of Islands. Auf unserem Weg dorthin haben wir die Westküste abgefahren und dabei Buchten, Regenwälder und den größten Kauri-Baum in NZ passiert. Dabei haben wir seelöwen in freier Wildbahn getroffen. Eine ganze Familie, Mutter und drei Kinder. War der Wahnsinn. Abends haben wir in Paihia in einem Hostel übernachtet, um am nächsten Morgen eine Bootstour zum "Hole in the Rock" zu unternehmen.





Die See war stürmisch an diesem Tag, was nicht alle Passagiere auf dem Boot gut fanden. Manche fanden ihr Frühstück in einer Tüte wieder :-) Eigentlich wollten wir mit Delfinen schwimmen aber erstens haben wir leider keine gesehen und außerdem war das Meer zu stürmisch, so dass es zu gefährlich gewesen wäre.





Nachmittags gings dann weiter zu Cape Reinga, der nördlichste Punkt Neuseelands, der erschlossen ist. Dort haben wir in einer wünderschönen Bucht gecampt, um am nächsten Morgen früh aufzustehen und den Sonnenaufgang zu genießen. Leider schüttete es unaufhörlich so dass wir die Zeit zum Ausschlafen genutzt haben. Am Cape Reinga stoßen der Pazifik und die Tasman Sea zusammen und es war sehr stürmisch (ca 90 km/h Wind) aber es war trotzdem unvergesslich!




Danach ging es den 90 Mile Beach entlang. Es ist ein Highway, der nur aus Sand besteht. Man muss die Ebbe abwarten, um dann mit 100 kmh direkt am Wasser entlang zu brausen. Ich war überwältigt, hab so ein Abenteuer noch nie miterlebt und bin noch immer ganz Feuer und Flamme für diesen wundervollen Strand. Sind ca ne dreiviertel Stunde gefahren bis wir den südlichsten Part erreicht hatten. Ich hoffe, ihr könnt solch eine Erfahrung auch mal machen.





Danach gings die Ostküste entlang wieder nach Auckland zurück und drei unvergessliche Tage, die Vorfreude auf mehr machen, liegen hinter uns.

1 Kommentar:

  1. Hi Domme,
    freut mich, dass bei dir was geht.
    Schöne Ecke, oder?
    Sogar die ersten englischen Wörter tauchen in deinen Berichten auf, das passiert eben nach ner Weile.
    Also weiterhin "Good Wood" da unten!
    Gruaß
    Schlatter

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